Jan Wallentin:  Strindbergs Stern

"Strindbergs Stern" ist eine gelungene Komposition von Krimi - Fantasy - und Historienroman. Leider wird der Durchmarsch des Buches auf die Bestsellerlisten, durch die zum Teil gravierenden Fehler der Übersetzerin Antje Rieck - Blankenburg verhindert.

Hobbytaucher Erik Hall findet beim Tauchen eine Leiche. Das Verrückte dabei, sie hält ein Kreuz in der Hand. Dieses Kreuz hat die Form eines ägyptischen Henkelkreuzes. Es beginnt ein Rätsel raten was es mit diesem Kreuz auf sich hat und Jan Wallentins Ausflüge in die Vergangenheit bringen ein wenig an Erleuchtung.

Es ist ein europäisches Hin und Her, Romanorte bleiben nicht mehr nur Schweden, sondern auch Belgien und das Deutschland der 40er Jahre. Auf alle Fälle taucht zu dem Kreuz auch noch ein Stern auf und der Leser muss sehr aufpassen um nicht den Überblick zu verlieren. Eine krimimäßig gut arrangierte Jagd beginnt und wirft noch mehr Probleme auf.

Im Nachhinein denke ich mir, als einmaliges Experiment mag die bunte und ungewohnt Mischung aus allen Genreschubladen etwas, ganz gut gewesen sein, aber noch einmal würde ich mir so ein Buch nicht wünschen.

 

Fischer, ISBN 978-3-100-90514-7, Preis 19, 95 Euro

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