Catherine Jinks:  Mit Zähnen und Klauen

Toby wird eines Morgens im Dingo - Gehege des nahegelegenen Nationalparks gefunden. Kein Mensch weiß wie er den Weg des Nachts von seinem Bett bis ins Gehege zurückgelegt hat. Im Krankenhaus tippt man auf Epilepsie. Bisher war der Junge ein ganz normaler Teenager.

Plötzlich findet Toby einen Brief von einem katholischen Geistlichen in seinem Krankenhausbett. Und eines Tages stehen der katholische Geistliche und Reuben vor Tobys Haustür und erklären dem Jungen, dass er ebenso wie Reuben ein Werwolf sei. Das Unglaubliche hört sich zwar verrückt an und Tobys Mutter wirft die beiden Männer auch sofort aus der Wohnung, aber Toby erzählt seinen beiden Schulfreunden davon . . .

Reuben: "Genau. Ich bin ein Werwolf. So wie du."

Was die Australierin Catherine Jinks mit diesem Roman vorlegt, ist alles andere als einer der unzähligen inflationären seichten Werwolfromane. Die Autorin schreibt in einfacher Sprache, humorvoll und ohne billige furchteinflößende Effekthascherei.

Im Park trifft Toby Reuben. Dieser erzählt aus seiner Kindheit und auch von anderen Werwölfen. Vor allem zeigt er was Toby in der Nacht in der er aus seinem Bett verschwand getan hat. Toby beginnt langsam zu gauben was Reuben erzählt. Wie soll er in Zukunft mit seinem physischen Phänomen umgehen?

"Es wäre möglich, dass Menschen dabei zu Schaden kommen."

Schon das Cover des Buches ist eine Wucht. Es kommt allein auf den Winkel an in welchem ich das Buch halte. Einmal schaut mich Toby an und ein ander mal der Werwolf Toby.

Nie zuvor habe ich 397 Seiten in so kurzer Zeit gelesen!

DTV, ISBN 978-3-423-24885-3, Preis 14, 90 Euro

 

Nach oben