Therese Walsh: Die Stimme meiner Schwester

Die Zwillingsschwestern Moira und Maeve stehen im Fokus dieses neuen Romans aus dem Hause Knaur.

Moira müht sich auf dem Klavier ab, leider nur mit geringem Erfolg. Maeve dagegen scheint auf dem Saxophon ein Wunderkind zu sein.

Aus diesen und vielen anderen Kindheitserfahrungen heraus entfacht Therese Walsh eine spannende Schwesterngeschichte, bei der das Magische eine wichtige Rolle abbekommen hat.

Über Jahre hinweg bin ich als Leser, gleichzeitig auch Beobachter der beiden Schwestern. Eines Tages ersteigert Maeve den Keris, einen Dolch und sie hat keinen blassen Schimmer davon, wie sehr dieser Moment ihr gesamtes Leben verändern wird.

Dieser Dolch besitzt von Anfang an die Kraft ein Eigenleben zu führen. Maeve beobachtet merkwürdige Phänomene. Dieser Dolch führt sie ohne große Umwege zurück in ihre Kindheit und lässt sie ihre Schwester wiederfinden . . .

Obwohl ich kein großer Freund von Magie bin, hat mich dieser Roman von seiner ersten Seite an gefesselt. Vielleicht liegt dies ja auch daran, dass die Autorin Psychologie studiert hat. Dem Roman merkt man dies an.

 

Knaur, ISBN 978-3-426-65218-3, Preis 16, 99 Euro

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