Ben Mezrich:  Der Mann, der den Mond gestohlen hat

Thad wird in einer amerikanischen Mormonenfamilie groß. Die Gebote und vor allem moralischen Verbote sind eng in dieser Glaubensgemeinschaft und über diese stürzt der Teenager dann auch eines Tages und seine Eltern ekeln ihn aus seinem Elternhaus hinaus.

Mir seiner Freundin Sonya geht Thad. Beide heiraten und versuchen eine nicht immer leichte Partnerschaft. Sehr zielstrebig arbeitet Thad an sich, lernt sogar russisch und japanisch, und das alles nur um bei der NASA angenommen zu werden. Und wie in einem Märchen schafft er es sogar in die beliebteste Abteilung des NASA Programms, in die Abteilung Astromaterial.

Was Ben Merzich hier mit seinem Roman, der seitenweise spannend wie ein Krimi zu lesen ist, vorlegt, ist ein Buch, dass in Atem hält und dass mit Thad mitfiebern lässt. Er ist von der ersten Seite an ein tragischer Held der zumindest in meinen Augen immer auch ein sympathischer Typ ist.

Verrückte Ideen hat Thad viele. Als er dann allerdings in das abgeschottete Labor im NASA-Hauptquartier eindringt und Mondgesteine stiehlt, wird es eng für Thad . . .

Riva, ISBN 978-3-868-83194-8, Preis 19, 99 Euro

 

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